{"id":20321,"date":"2026-05-21T13:16:50","date_gmt":"2026-05-21T13:16:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tierschutzhof-karlsruhe.de\/TSHKAWP\/?p=20321"},"modified":"2026-05-21T13:16:50","modified_gmt":"2026-05-21T13:16:50","slug":"klageeinreichung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierschutzhof-karlsruhe.de\/TSHKAWP\/klageeinreichung\/","title":{"rendered":"Tierschutzhof Karlsruhe: \u201eDer Bund l\u00e4sst uns im Stich!\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-medium-font-size\"><em>Auch der Tierschutzhof Karlsruhe ist von den ausbleibenden Investitionshilfen betroffen.<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Tierschutzhof Karlsruhe arbeitet zunehmend an der Belastungsgrenze. Deshalb unterst\u00fctzt der Verein die heute eingereichte Klage des <a href=\"https:\/\/www.tierschutzbund.de\/ueber-uns\/aktuelles\/presse\/meldung\/deutscher-tierschutzbund-verklagt-bundesrepublik?fbclid=IwY2xjawR74xZleHRuA2FlbQIxMABzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeUI_piCaWkZq9GEQWgJOI4aMVgSUdO82dZDIyz-dWMBU6ZTxr03r-XgoTvx4_aem_cPmfc27EVvVWEQ_UjuFB3Q\">Deutschen Tierschutzbundes<\/a> gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag hatte die Regierung im Bundeshaushalt 2026 erneut keine Mittel f\u00fcr den praktischen Tierschutz vor Ort bereitgestellt. Der Deutsche Tierschutzbund sieht den Bund aufgrund des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz auch in einer finanziellen Verpflichtung und will dies nun erstmals gerichtlich kl\u00e4ren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Situation spitzt sich seit Jahren zu. Immer mehr Tiere bleiben immer l\u00e4nger bei uns, w\u00e4hrend sowohl die Kosten, die Auflagen als auch der notwendige Investitionsbedarf massiv steigen\u201c, sagt Stephan Winterhoff, 1. Vorsitzender des Tierschutzhof Karlsruhe. \u201eDer Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Trotzdem werden wir seit Jahren allein gelassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes besteht bundesweit ein Investitionsbedarf in dreistelliger Millionenh\u00f6he in Tierheimen und tierheim\u00e4hnlichen Einrichtungen. Viele k\u00e4mpfen mit maroden Geb\u00e4uden, gestiegenen Energie- und Tierarztkosten sowie versch\u00e4rften Vorgaben etwa im Bereich Tierseuchen- und Arbeitsschutz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBei uns ist es speziell der Erhalt vorhandener, vom Einsturz gef\u00e4hrdeter Geb\u00e4ude, die wir eigentlich dringend zur Erf\u00fcllung unserer Aufgaben ben\u00f6tigen\u201c sagt Winterhoff.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bund zieht sich bisher aus der finanziellen Verantwortung und verweist auf die Zust\u00e4ndigkeit der Kommunen. Dabei zeigt die sogenannte \u201cSportmilliarde\u201d was m\u00f6glich ist, wenn der politische Wille da ist! St\u00e4dte und Gemeinden k\u00f6nnen beim Bund seit Kurzem Mittel f\u00fcr die Sanierung kommunaler Sportst\u00e4tten beantragen. \u201eDas braucht es auch f\u00fcr den Tierschutz\u201c, sagt Stephan Winterhoff.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch mit Blick auf das Ordnungsrecht bleibt die Bundesregierung unt\u00e4tig: Wichtige Ma\u00dfnahmen, um den karitativen Tierschutz zu entlasten, etwa eine bundesweite Kastrationspflicht f\u00fcr Freig\u00e4ngerkatzen oder ein f\u00fcr Tierhalter verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung, fehlen bis heute.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch der Tierschutzhof Karlsruhe ist von den ausbleibenden Investitionshilfen betroffen. Der Tierschutzhof Karlsruhe arbeitet zunehmend an der Belastungsgrenze. Deshalb unterst\u00fctzt der Verein die heute eingereichte Klage des Deutschen Tierschutzbundes gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. 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