Gemeinsam gegen Katzenleid

Gemeinsam gegen Katzenleid

Tierschutzvereine senden Notruf an die Politik: „Bundesweite Kastrationspflicht muss kommen!“

In einem gemeinsamen Brandbrief an die Bundesregierung fordert der Tierschutzhof Karlsruhe zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund, allen Landestierschutzverbänden und insgesamt 775 Tierschutzvereinen eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freilauf. Diese stellt den entscheidenden Schlüssel da, um die Population der Millionen Straßenkatzen in Deutschland langfristig zu reduzieren, Tierleid zu verhindern sowie Tierschutzvereine zu entlasten. Der Brandbrief sowie eine Übersicht aller Unterstützer sind hier einsehbar: www.jetzt-katzen-helfen.de/brandbrief

Mit dem gemeinsamen Brandbrief machen die Tierschutzvereine auf das wachsende Problem der Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam und fordern die Bundesregierung zum politischen Handeln auf. Schätzungsweise mehrere Millionen Straßenkatzen leben hierzulande auf der Straße – sie sind krank, verletzt oder unterernährt. Tierschutzvereine und viele weitere kümmern sich mit großem Einsatz um die Tiere, lassen sie kastrieren und medizinisch versorgen. Doch die stetig wachsende Zahl der Straßenkatzen bringt die Vereine an ihre finanziellen, räumlichen und personellen Grenzen.

Wir erleben täglich, welche Folgen die unkontrollierte Vermehrung von Katzen hat. Die Kapazitäten der Tierschutzvereine sind begrenzt, gleichzeitig kommen immer neue Tiere hinzu. Die Politik muss handeln und eine bundesweite Kastrationspflicht einführen.

Regionale Verordnungen können Katzenleid nicht stoppen

Einzelne kommunale Katzenschutzverordnungen haben sich als unzureichend erwiesen, um die unkontrollierte Vermehrung und das damit verbundene Leid der Straßenkatzen wirksam einzudämmen. Die Tierschutzvereine unter dem Dach des Tierschutzbundes fordern daher die Bundesregierung zum sofortigen Handeln und zur “Verankerung der bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen im § 13b Tierschutzgesetz” auf.

Katzenschutz darf nicht davon abhängen, in welcher Kommune ein Tier lebt. Die Verankerung einer bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen muss kommen – und zwar jetzt.