Unser Neuzugang, Akiro

Unser Neuzugang, Akiro

Guten Morgen Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch Akiro vorstellen.
Der zweieinhalbjährige Akiro kam vor einer Woche zu uns, von seinen Besitzern aufs tiefste verhasst, hatte Akiro doch den Sohn der Familie gebissen.
Der Vater hat sofort beschlossen, den Hund durch einen Tierarzt euthanasieren zu lassen und wenn sich dieser weigert, den Hund zu erschießen.

Mittwoch vor einer Woche haben wir Akira von einer Tierschützerin übernommen, die dem Hund das Leben gerettet hat und diesen mit Einwilligung der Familie übernahm.
Zu uns kam kein zähnefletschendes Ungeheuer sondern ein abgemagerter, unsicherer und total verängstigter Hund.
Selbst nach einer Woche Aufenthalt auf unserem Hof zeigt Akiro immer noch große Unsicherheit mit uns, als seinen nächsten Menschen. Bei der Annäherung, um Ihn zu streicheln, zieht er sich noch sehr häufig geduckt, mit eingezogener Rute auf seinen Platz zurück. Ganz vorsichtig nähert er sich dann der Hand, um doch die ihm angebotene Zärtlichkeiten zu genießen. In diesem Stadium verschmilzt er regelrecht mit der streichelnden Hand und öffnet sich um weitere Liebe empfangen zu können.
25 kg brachte der 65 cm große Schäfer- Kangalmix auf die Waage, total eingefallen und die Rippen sehr gut sichtbar. Leckerli nimmt er überhaut nicht auf und wir gehen davon aus, dass er einen solchen Zuneigungsbeweis in seinem alten Zuhause nicht bekommen hat.
Besonders aufgefallen ist uns eine extreme Schiefstellung der Hüfte und der unrunde Gang des Hundes, die auf eine Fehlstellung des Femur Kopfes schließen ließ.
Eine umfangreiche Untersuchung durch unsere liebe Lisa Meinhardt hat unsere Vermutung bestätigt.
Diese unbehandelte Fehlstellung und Akiros Ängste und Verhalten uns Menschen gegenüber, lassen schon einen sehr guten Einblick in Akiros ehemaliges Leben zu.
Wir werden nun die Korrektur der Hüfte auf unsere Kosten durchführen lassen, denn Akiro hat noch viel vor in seinem neuen Leben.

Nun möchte ich noch kurz auf den Beißvorfall zu sprechen kommen.
So wurde uns berichtet, dass nach Aussage der Mutter, das 10-jährige Kind, Akiro mit einer Umarmung in Bedrängnis gebracht hat. Akiro hat wohl mehrmals mit knurren und hochziehen seiner Lefzen auf sein Unwohlsein hinsichtlich diese Eingriffs in seine „Komfortzone“ hingewiesen. Als das Kind nicht seine Umarmung löste, hat sich Akiro nur noch mir einem Biss befreien können.
Diesem Bericht nach, trifft die Schuld ganz klar den Menschen. Akiro hat sich klar im Vorfeld geäußert und wurde nicht ernst genommen.
Ich persönlich sehe hier eine Verletzung der Aufsichtspflicht des Erwachsenen. Die Erwachsene hätten das Kind aus der bedrohlichen Situation herausnehmen müssen. Durch eine entsprechende Erziehung des Kindes, wäre es auch nicht zu diesem Vorfall gekommen.
Die Schuld liegt ganz klar bei den Eltern, die weder dem Kind noch dem Hund gerecht werden konnten.

Im übrigen denkt diese Familie schon wieder an die Neuanschaffung eines Hundes. Nichts gelernt und überheblich.
Akiro beginnt nun ganz neue Erfahrungen in seinem Leben zu machen. Liebe und Aufmerksamkeit wird im täglich in kleinen Dosen nahegebracht. Akiro saugt dieses Angebot regelrecht auf und lernt mehr und mehr sich seinen Bedürfnissen hinzugeben.
In nur einer Woche hat Akiro eine enge Beziehung zu unserer lieben Helferin Clara aufgebaut, so eng, dass Clara nun eine Wohnung/WG sucht, wo sie Akiro mitnehmen kann, denn die beiden … bringt niemand mehr auseinander.
Wenn jemand eine kleine Wohnung oder eine WG-Angebot für Clara hat, darf sich gerne an uns wenden.
SP

Wir brauchen Eure finanzielle Unterstützung, denn die ärztliche Versorgung von Akiro wird ein großes Loch in unsere Geldbörse reisen. Werdet Pate von Akiro oder lasst uns Geld zu kommen, um Akiro bestmöglich zu versorgen. Mit Euch gemeinsam zeigen wir Akiro, dass das Leben sehr, sehr schön ist.
Verwendungszweck: Akiro
Tierschutzhof Karlsruhe
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IBAN DE10 8306 5408 0004 0818 20
BIC: GENODEF1SLR
oder per paypal@tierschutzhof-karlsruhe.de
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